Chronik

Vom Spielmannszug zur Blasmusik

Auf über 50 Jahre Vereinsgeschichte kann das Blasorchester des TSV Krainhagen heute bereits zurückblicken. Freude an der Musik, Spaß in der Gemeinschaft und der Wunsch, Publikum und Zuhörer abwechslungsreich zu unterhalten, sind seit jeher die wesentlichen Eigenschaften, die die Musikerinnen und Musiker des Orchesters prägen. In der Entwicklung zum heutigen Blasorchester gab es jedoch auch einschneidende Veränderungen, die sowohl in der Art und Vielfalt der gespielten Musik, als auch in der Zusammensetzung der Musikgemeinschaft erkennbar waren.

Bereits im Jahr 1927 wurde die Blasmusik in Krainhagen erstmals zum Leben erweckt. Die damalige Kyffhäuser-Kameradschaft war es, die einen Spielmannszug gründete, welcher bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges (1939) bestand und aufgrund der Tatsache, dass alle aktiven Spielleute zum Wehrdienst eingezogen wurden, aufgelöst werden musste. Nach Ende des Krieges war es bedauerlicher Weise nicht mehr möglich, die Tradition der Spielgemeinschaft fortzusetzen, da 90 Prozent der Mitglieder im Krieg verwundet wurden oder aber gefallen sind.



Wilhelm Struckmeier war es dann, der 1953 (acht Jahre nach Kriegsende) die Spielmannsmusik wieder belebte und mit der Gründung des Spielmannszuges Krainhagen den Grundstein für das heutige Blasorchester legte. Auf Bitten des damaligen Vorsitzenden des SV 45 Krainhagen, Herrn Ernst-August Kranz, übernahm Wilhelm die Verantwortung für die Neugründung des Spielmannszuges und konnte zunächst auf zehn junge Männer bauen, die sich zum Mitwirken spontan bereit erklärt hatten. Einziges Problem - alle zehn hatten keine Ahnung von Musik! Trotz dieser nicht gerade als ermutigend anzusehenden Ausgangssituation begann nun die Ausbildung an den Instrumenten, welche noch aus den Zeiten des Kyffhäuser Spielmannszuges vorhanden waren. Der feste Wille und eine gehörige Portion Ehrgeiz machten es möglich, dass der "Spielmannszug Krainhagen" schon im Jahr 1954 erstmalig auftreten konnte und so beim Schützenfest in Bad Eilsen seine Premiere feierte. (Foto: Der Spielmannszug bei einem seiner ersten Auftritte im Jahr 1954).

Flöten und Marschtrommeln waren zunächst die einzigen Instrumente, die im Spielmannszug verwendet wurden. Mit zunehmender Mitgliederzahl war es jedoch möglich, die instrumentale Besetzung um Lyra, große Trommel und Becken zu ergänzen.

Im Jahr 1957 gründeten die damaligen Spielleute den Turn- und Sportverein (TSV) Krainhagen, in den sich der Spielmannszug Krainhagen als eigenständige Abteilung integrierte. Durch die hiermit verbundene Zugehörigkeit zum "Deutschen Turner-Bund" (DTB) und seiner Unterabteilung "Turnerspielmanns- und Musikwesen im DTB" bestand nun auch die Möglichkeit der Fortbildung und Förderung in den DTB-eigenen Einrichtungen und Institutionen.

1958 erklangen neue Töne in der Musikvereinigung. Der Spielmannszug verstärkte sich mit Altflöten, Fanfaren und Ventilblasinstrumenten und trat fortan in einer gemischten Besetzung auf. 1960 folgte die erstmalige Teilnahme am österreichischen Bundesturnfest in Graz.



Die darauf folgenden Jahre waren richtungweisend für den Weg zum heutigen Blasorchester! Angeregt durch die Entwicklung im "Turnerspielmanns- und Musikwesen" des DTB und durch die bei Auftritten kennen gelernten, mit anderem Instrumentarium spielenden Musikvereinigungen, interessierten sich immer mehr Mitglieder des Spielmannszuges für das Erlernen eines Blasinstrumentes wie z.B. Trompete, Tenorhorn oder Posaune. Aus diesem Grund wurde 1964 der Entschluss gefasst, einen Musikzug zu gründen. Mit Unterstützung des Landkreises gelang es, die erforderlichen Instrumente zu beschaffen und somit den Musikern, die an der Ausbildung an einem Blasinstrument interessiert waren, hierfür die benötigte "Ausrüstung" zur Verfügung zu stellen. Fortan gab es nunmehr den Spielmannszug Krainhagen und den Musikzug Krainhagen, welche sich bei Einsätzen und Auftritten musikalisch gegenseitig ergänzten. (Foto: Gruppenbild aus dem Jahr 1963; gemischte Besetzung - bestehend aus Flöten, Trommeln und Fanfaren).

Gleichzeitig konnte im Jahr 1964 die Vereinshalle des TSV Krainhagen eingeweiht werden. Da die bisher genutzten Übungsräume aufgrund von Eigentümerwechseln und damit verbundenen Umgestaltungen nicht mehr zur Verfügung standen, war man gezwungen, sich um Alternativen zu bemühen. Es wurde der Entschluss gefasst, eine eigene kleine Turnhalle zu bauen. Durch eine Anzeige in der Tageszeitung war man auf den Verkauf einer ehemaligen Wehrmachtsbaracke in Nienburg aufmerksam geworden, welche nach vorausgegangener Besichtigung auch erworben wurde. Der Abbau und der anschließende Wiederaufbau der Halle in Krainhagen wurde von den Spielleuten mit Hilfe einiger Vereinsmitglieder des TSV Krainhagen in Eigenarbeit ausgeführt und (wie bereits erwähnt) im Jahr 1964 mit der Halleneinweihung abgeschlossen. Der nun vorhandene vereinseigene Übungsraum bildete die Grundlage für den Spielmanns- und Musikzug, um zum einen intensiver proben zu können und um zum anderen eine ordentliche Jugend- und Nachwuchsarbeit zu gewährleisten.

Neben diversen Auftritten bei Schützen-, Dorfgemeinschafts-, und Heimatfesten, usw., wirkten die Krainhäger Musiker in den 60er und 70er Jahren auch bei zahlreichen Turnfesten mit. So z.B. 1967 am österreichischen Bundesturnfest in Salzburg, 1968 am Bundesturnfest in Berlin, 1970 am österreichischen Bundesturnfest in Villach, 1975 am Landesturnfest in Oldenburg, 1976 am österreichischen Bundesturnfest wiederum in Salzburg und 1978 am deutschen Turnfest in Hannover.

In den 80er Jahren war im Spielmanns- und Musikzug Krainhagen eine langsame, aber kontinuierliche Veränderung zu erkennen. Nach und nach lernten immer mehr Musiker(innen) aus dem Spielmannszug ein Blasinstrument um anschließend in den Musikzug wechseln zu können. Auch in der immer umfangreicher werdenden Jugend- und Nachwuchsarbeit zeichnete sich der Trend ab, dass vermehrt Interesse zum Mitspielen im Musikzug bestand und kaum noch der Wunsch zum Mitmachen im Spielmannszug vorhanden war. Aufgrund dieser Tatsachen entschloss man sich 1987 den Spielmannszug Krainhagen aufzulösen und sich auf die Arbeit im Musikzug zu konzentrieren. Im Musikzug selbst waren im Laufe der Jahre weitere Instrumente, wie z.B. Schlagzeug, Saxophone, Klarinetten oder Konzertflöten, integriert worden. Man hatte nun die musikalische Besetzung eines Blasorchesters erreicht und änderte somit seinen Namen in "Blasorchester TSV Krainhagen".

1988 dann ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Orchesters. Im Verlauf eines erstmals durchgeführten Jahreskonzertes gab Wilhelm Struckmeier nach 35-jähriger Stabführung den Taktstock weiter an seinen Sohn Friedrich-Wilhelm Struckmeier (Bild links) bei seiner Premiere als Dirigent beim ersten Jahreskonzert des Orchesters in der Gaststätte "Nachttopf" in Krainhagen, der nach vielen Lehrgängen nun seine Prüfung als Orchesterleiter und Dirigent an der Bundesmusikschule in Bad Gandersheim abgelegt hatte und fortan die musikalische Leitung im Blasorchester übernahm. Somit konnte sich Wilhelm Struckmeier nun ganz den organisatorischen Aufgaben als Abteilungsleiter des Orchesters und der Jugend- und Nachwuchsarbeit widmen. Das damalige Jahreskonzert war ein voller Erfolg gewesen und ist seitdem zu einem festen Bestandteil unserer Jahreseinsätze geworden. (Foto: Friedrich-Wilhelm Struckmeier nach der Übernahme des Taktstockes von seinem Vater bei seinem ersten Musikstück, welches er vor Publikum dirigierte).

Mit dem neu erworbenen Wissen, das unser neuer Dirigent mitbrachte und einer Menge hochmotivierter Musikerinnen und Musiker, neuen Stücken und einem teilweise anderen Musikstil sollte das Orchester in der Zukunft klanglich besser und musikalisch abwechslungsreicher werden. Zahlreiche Musiker(innen) nahmen auf eigene Kosten Unterricht an der Kreisjugendmusikschule in Rinteln und bildeten sich auf Lehrgängen an der Bundesmusikschule in Bad Gandersheim in ihrer Freizeit fort. Die Ausbildung der eigenen Musiker(innen) und unserer Nachwuchsmusiker(innen) wurde so umfangreich, dass zusätzliche Übungsräume angemietet werden mussten. 1991 konnte dann ein lang gehegter Wunsch und eine mittlerweile dringlich gewordene Maßnahme endlich verwirklicht werden; mit einem Anbau von drei neuen Übungsräumen an die vorhandene Vereinshalle war es nun möglich, die gesamte Ausbildung wieder in den eigenen Räumlichkeiten durchzuführen. Nachdem die Zahl der Musikschüler(innen) im Laufe der Zeit derart zugenommen hatte, dass für ihre instrumentale Ausbildung nicht mehr genügend Ausbilder aus unserem Orchester zur Verfügung standen, kooperierte man mit der Kreisjugendmusikschule in Rinteln. Als Lehrkraft konnte Herr Martin Borowski gewonnen werden, der seitdem einen Großteil der Instrumentalausbildung übernommen hat und außerdem unser Jugendblasorchester bis zum Jahr 2004 geleitet hat.

Im Jahr 2000, nach nunmehr 47 Jahren, gab Wilhelm Struckmeier sein Amt als Abteilungsleiter in jüngere Hände ab. Als neuer Abteilungsleiter wurde Frank Rohlfs (seit 1978 Mitglied im Orchester) gewählt, der die Organisation und Verwaltung des Orchesters für die kommenden Jahre übernahm.

Wie schon erwähnt, haben sich viele Musiker(innen) des Orchesters in der Vergangenheit an der Bundesmusikschule in Bad Gandersheim weitergebildet. So auch Susanne Oetterer, die im Dezember 2002 im Alter von 22 Jahren ihre Dirigentenprüfung bestand und seitdem als stellvertretende Dirigentin die Arbeit des Orchesterleiters unterstützt.



Anfang 2003, dem Jahr des 50-jährigen Bestehens unserer Musikgemeinschaft, galt es zunächst einmal, für den Posten des Abteilungsleiters Ersatz zu finden, da Frank Rohlfs nach nur dreijähriger Tätigkeit als organisatorischer Leiter des Orchesters sein Amt aus privaten Gründen vorzeitig niederlegen musste. Neu gewählt wurde Frank Konczak, der in den vergangenen Jahren bereits als stellvertretender Abteilungsleiter seinen Vorgänger bei der Arbeit unterstützt hatte. Eine seiner Hauptaufgaben sollte es in diesem Jahr werden, die Jubiläumsfeier des Orchesters zu planen und zu organisieren. Im November startete dann das große Fest! Unter dem Motto "Festival der Blasmusik" hatten insgesamt 13 bekannte Musikvereinigungen aus dem Schaumburger Land mit "Blasmusik Non Stop" die Zuhörer der bis auf den letzten Platz gefüllten Lieth-Halle in Obernkirchen über acht Stunden lang unterhalten und begeistert um somit unserem Orchester zum 50sten "Geburtstag" die besten Glückwünsche zu übermitteln. Überschattet wurde das Jubiläum durch den Tod unseres Freundes und langjährigen Abteilungsleiters und Stabführers Wilhelm Struckmeier, der einen Tag vor Beginn der Feierlichkeiten zu unserem Jubiläum nach schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren leider verstorben ist. (Foto: Gruppenbild aus dem Jubiläumsjahr 2003 - aufgenommen auf der Schaumburg).

Nachdem Mitte des Jahres 2004 das von unserem Orchester erstmals organisierte Sommerfest an den Teichanlagen in Krainhagen ein voller Erfolg gewesen war, stand nunmehr eine neue Herausforderung für unsere Musikerinnen und Musiker vor der Tür. Mit Freude und Ehrgeiz, aber auch mit ein wenig flauem Gefühl im Bauch und der Ungewissheit, ob das Projekt von Erfolg gekrönt sein würde, haben wir uns (endlich) daran gewagt, eine CD aufzunehmen. Noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest war es dann soweit, dass unsere erste CD ("Cocktail nach Noten") fertig gestellt war und wir unseren Freunden, Fans und Mitbürgern im Rahmen eines Kaffee- und Kuchennachmittages unser "Erstlingswerk" präsentieren konnten. Mit knapp 150 Stück verkauften "Silberscheiben" innerhalb der ersten drei Wochen nach der Präsentation waren unsere Erwartungen diesbezüglich übertroffen worden, womit wir dann auch für die stressreiche Vorbereitungszeit zur CD-Aufnahme entschädigt worden sind und die Aufnahme somit ebenfalls als gelungen ansehen konnten.

Zu Beginn des Jahres 2005 war die Flutkatastrophe, die Weihnachten 2004 über viele Länder Südostasiens hereingebrochen war und dort zu unheimlich viel Leid, Verwüstung und Tod geführt hatte, in der Öffentlichkeit in aller Munde und sorgte für eine noch nie da gewesene Spendenbereitschaft. Auch wir wollten als Orchester einen Beitrag leisten und entschlossen uns kurzfristig dazu, eine Benefiz-Gala für die Flutopfer in Südostasien ins Leben zu rufen. Durch die Mithilfe zahlreicher Vereine und Firmen aus der näheren Umgebung, und durch die Mithilfe von vielen Freunden und Bekannten gelang es uns innerhalb von vier Wochen diese Benefiz-Gala in der Lieth-Halle in Obernkirchen zu realisieren. Neben unserem Orchester hatten sich auch die Schaumburger Trachtenkapelle, die Schlingborner Musikanten aus Hohenrode, die Spielgemeinschaft der Schützenkapelle Kathrinhagen-Hülsede und als besonderes Highlight das Polizeimusikkorps Niedersachsen aus Hannover bereiterklärt unsere Veranstaltung zu unterstützen und auf eine Gage für den guten Zweck zu verzichten. Ebenfalls unentgeltlich traten die Westerntanzgruppe Petticoats & COwboys aus Krainhagen, sowie die Jazz-Dance-Gruppe des TSV Krainhagen während der Veranstaltung auf. Der Erlös der Benefiz-Gala betrug 3.796,50 Euro und wurde dem Deutschen Roten Kreuz für die Förderung eines Projektes in den Flutgebieten Südostasiens zur Verfügung gestellt. So kam die gesamte Summe in vollem Umfang dem Bau eines "General Hospitals" mit ca. 400 Betten im Distrikt Mullaitivu auf Sri Lanka zu Gute.

Nach unserem Jahreskonzert im April 2005 gab unser damaliger Dirigent, Friedrich-Wilhelm Struckmeier, für alle Musiker völlig überraschend seinen sofortigen Rücktritt vom Amt des Dirigenten bekannt. Als Argument hierfür wurden von ihm persönliche Gründe angeführt. Somit stand unser Orchester nun zu Beginn der eigentlichen Saison ohne Dirigenten da. Auch wenn die nächsten Auftritte zunächst einmal von Friedrich-Wilhelms Stellvertreterin Susanne Oetterer geleitet werden konnten, war es jedoch zwingend notwendig, so schnell wie möglich das Amt des Dirigenten neu zu besetzen. Als glücklichen Zufall konnten wir es nun bezeichnen, dass wir durch die Benefiz-Gala im Februar erstmals Kontakt zum Polizeimusikkorps Niedersachsen hergestellt hatten. Lothar Hitzek, dem Schlagzeuger des Polizeimusikkorps und gleichzeitigen Dirigenten der Egerländer-Besetzung des Polizeiorchesters trugen wir unser Anliegen vor und fragten ihn, ob er sich in seiner Freizeit eine Zusammenarbeit mit unserem Orchester vorstellen könnte, oder ob es in den Reihen seiner Orchesterkollegen jemanden geben würde, der ggf. Interesse daran hätte, die musikalische Leitung unseres Orchesters zu übernehmen. Nachdem Lothar seine grundsätzliche Bereitschaft bekundet hatte, in unserem Orchester als Dirigent tätig zu werden, entschloss man sich im gegenseitigen Einvernehmen einen "Versuch" zu starten und vereinbarte zunächst eine Probezeit, die beiden Seiten Gelegenheit geben sollte, sich besser kennen zu lernen und die gegenseitigen Vorstellungen, was man mit dem Orchester erreichen möchte und kann auszutauschen. Somit konnte bereits im Mai 2005 die erste Übungsstunde unter der Leitung von Lothar Hitzek stattfinden. Die Probezeit endete mittlerweile und erfreulicherweise steht Lothar unserem Orchester auch weiterhin als Dirigent zur Verfügung.

Im Jahr 2006 übernahm dann Sven Lüersen den zwischenzeitlich vakanten Posten des stellvertretenden Dirigenten und die Leitung des Jugendblasorchesters. Er unterstützte Lothar tatkräftig und dirigierte das Orchester offiziell das erste Mal öffentlich beim Jahreskonzert 2006.

Im Jahr 2007 wurde dann der Förderverein proBlasorchester e.V. gegründet. Den Vorsitz übernahm Oswald Pauly, dessen Kinder zu dem Zeitpunkt selbst im Hauptorchester spielten. Mit der tatkräftigen Unterstützung des Fördervereins wurden im Laufe der Jahre zum Beispiel ein neues Saxophon für die Jugendabteilung und eine neue Tuba für das Hauptorchester beschafft.
 
Auch die Kooperation mit anderen Ensembles aus der schaumburger Musiklandschaft wird beim Blasorchester groß geschrieben. So kam es 2008 zum ersten Mal zu einem Gemeinschaftskonzert mit dem Liederkranz Enzen-Hobbensen in der schönen Kulisse der Stadtkirche in Bückeburg. Eine Tradition, die auch in den folgenden Jahren immer weiter gepflegt wurde.



Anfang 2010 gab Frank Konczak sein Amt als Abteilungsleiter Musik nach einer sieben jährigen Amtszeit an Sven Lüersen ab. Dieser trat jedoch im September des gleichen Jahres zurück. Der Posten wurde dann zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in weibliche Hände gegeben. Die langjährige Musikerin Anja Boehme übernahm die Aufgaben der organisatorischen Leitung des Orchesters, die sie vorher als Stellvertreterin bereits wahrgenommen hatte.

Im Frühjahr 2010 gab das Orchester dann ein Gemeinschaftskonzert mit dem Thema „Musical und Filmmusik“ gemeinsam mit dem Schaumburger Kanada Chor und dem Tanzstudio Wundenberg im Ratsgymnasium in Stadthagen. Ein weiterer besonderer Auftritt war in diesem Jahr auch das Konzert auf dem Bockbieranstich der Schaumburger Privatbrauerei im Oktober.

...und das ist unser Orchester heute!

Über 34 Musikerinnen und Musiker zählt unser Orchester zur Zeit. Die Besetzung besteht aus Schlagzeug, Percussion, Tuba, Posaunen, Tenorhörnern, Saxophonen, Trompeten, Flügelhörnern, Klarinetten, Konzertflöten, einen E-Bass und selbstverständlich dem Dirigenten. Das Repertoire unseres Orchesters ist sehr vielseitig und enthält neben der traditionellen Blas- und Volksmusik auch viele Stücke aus den Bereichen Stimmungsmusik, Rock und Pop, moderne Blasmusik, Musicals und Filmmelodien und auch der symphonischen Blasmusik.

Ihr Blasorchester TSV Krainhagen

http://www.tsv-krainhagen.de/

www.Krainhagen.de

Blasorchester Krainhagen
2012 Impressum